Tipps für den Lampenkauf
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Beleuchtung Technik

5 Tipps für den Lampenkauf

Die richtige Beleuchtung ist ein wichtiger Teil der Einrichtung. Aber welche Lampe nur? Ob Esszimmer, Flur oder Badezimmer.

Wir haben 5 Profi Tipps für den Lampenkauf, .

✓ Tipp 1: Anschaffungskosten sind kein Zeichen für Qualität
Der Preis ist sehr oft das entscheidende Kaufargument beim Leuchteinkauf. Ein hoher Preis ist jedoch nicht immer ein Qualitätsmerkmal.

Hoher Preis heißt nicht immer Qualität

Natürlich sollten Sicherheitsmerkmale wie Prüfzeichen beachtet werden. Bei Leuchtmitteln lohnt sich oft die Wahl von Markenherstellern, da diese eine Herstellergarantie anbieten.

✓ Tipp 2: Blendfreies Licht erzeugen
Das Leuchtmittel ist idealerweise unsichtbar oder wird durch einen Diffusor gestreut. Wichtig ist, dass keine störenden Blendungen entstehen oder die Leuchte im Blickfeld hängt.

Reflektionen und Blendungen vermeiden

Dabei sind besonders reflektierende Oberflächen wie Glastische oder Computer Monitore zu beachten. Eine direkt strahlende Leuchte über einem großen Glastisch führt zu einer Reflexblendung.

✓ Tipp 3: Die richtige Farbtemperatur wählen
Die Farbtemperatur eines Leuchtmittels wird in der Einheit Kelvin angegeben. Dabei spricht man bei unter 3300 K von warmweißen und darüber von einer kaltweißen Lichtfarbe. Im Wohnraum ist meist ein warmweißes Licht zu empfehlen. Ein kaltweißes/neutralweißes Licht, von etwa 4000 K, kann in Küche, Bad oder Treppenhaus eingesetzt werden. Dies erzeugt eine „sachliche“ Beleuchtung.

3000 Kelvin im Wohnraum

Dabei ist zu beachten das die Beleuchtung auch immer die Wahrnehmung von Farben beeinflussen kann. Hier kann ein kurzer Blick auf den Farbwiedergabeindex (CRI oder Ra Wert) als Qualität der Farbwiedergabe nicht schaden.
Der CRI-Wert sollte zwischen 80 und 100 liegen. Leuchtmittel mit einem CRI-Wert weit unter 80 sollte man lieber nicht kaufen. Besonders im Badezimmer wirkt man sonst beim Blick in den Spiegel sehr unnatürlich.

✓ Tipp 4: Lumen anstatt Watt
Im Zuge des Glühlampenverbots fällt die Verbindung von Verbrauchsangaben in Watt zur Lichtstärke einer Leuchte weg. Ein Aufschluss über die „Stärke“ einer Beleuchtung gibt nun die Einheit des Lichtstorm, Lumen.

Watt x 10 = Lumenwert

✓ Tipp 5: Lokale Gegebenheiten beachten
Die Beleuchtung sollte dem Raum angepasst werden. Als Grundbeleuchtung für den Wohnraum können ca. 100 lm pro m2 angenommen werden. Bei besonderen Sehaufgaben wie z.B. in Küche oder Bad sind bis zu 300 lm pro m2 sinnvoll.

100 Lumen pro m2 im Wohnraum

Die Einrichtung eines Raumes spielt dabei auch eine Rolle. Bei einer hellen Einrichtung werden weniger Leuchten als bei einer dunklen Einrichtung benötigt. Besonders im Wohnzimmer ist, zusätzlich zur Grundbeleuchtung, eine Akzentbeleuchtung für eine angenehme Atmosphäre empfehlenswert.

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